Das Deutsche Haus in Pyeongchang 2018

WIR HABEN GEMEINSAM GEFEIERT...

... im Deutschen Haus in Pyeongchang. Von persönlichen Erfolgen und Spitzenleistungen bis hin zu Medaillen. Das Deutsche Haus ist der schwarz-rot-goldene Treffpunkt während der Olympischen Spiele. Für die kommenden Olympischen Winterspiele 2022 wird es das Deutsche Haus wieder, wie bereits zu den Olympischen Spielen 202ONE in Tokio, in digitaler Form, die nicht weniger spannend und emotional sein wird. Denn spannend und emotional, das sind die Wettkämpfe der Olympischen Spiele immer - Grund genug, gemeinsam mit euch noch einmal die Geschichten der Athlet*innen und Highlights aus dem Deutschen Haus in Pyeongchang 2018 Revue passieren zu lassen.

Ein (Winter-)Märchen, wie es im Buche steht

Die Eiskunstläuferin Aljona Savchenko und ihr Partner Bruno Massot gewannen 2018 in Pyeongchang die Goldmedaille im Paarlauf. Dieser Erfolg war jedoch nicht vorprogrammiert und es wurde bis zum Ende gezittert. Nach einem Sturz von Savchenko im Teamwettbewerb konnte die deutsche Mannschaft lediglich den siebten Platz in der Endwertung erreichen. Auch beim Paarlauf lief es zunächst nicht rund: Massot sprang im Kurzprogramm den Salchow nur zwei- statt dreifach und das Paar landete so zunächst auf dem vierten Platz. Der Medaillentraum schien schon in weiter Ferne. Am nächsten Tag lieferten die beiden Sportler eine fehlerfreie Kür ab, welche mit neuer Weltrekordpunktzahl von 159,31 Punkten bewertet wurde.  Mit einem halben Punkt Vorsprung wurden Savchenko und Massot die Sieger des Wettbewerbs und wurden dafür auch im Deutschen Haus kräftig gefeiert. Trainer, Familie und Fans hießen das Eiskunstlauf-Paar herzlichst willkommen und ließen unter anderem die Kür noch einmal Revue passieren.  

Sie kam, rodelte und siegte! - Nathalie Geisenberger

Natalie Geisenberger – Polizeiobermeisterin und Mutter eines Sohnes – kommt gebürtig aus München und tritt damals mit 17 Jahren als Rennrodlerin dem Nationalkader bei. Ihre Disziplin ist der Einsitzer. 2007 bestreitet sie ihr erstes Weltcuprennen und belegt dort den zweiten Platz. Im selben Jahr wird Geisenberger erstmals Deutsche Meisterin. Sieben Jahre und viele Erfolge später tritt sie zum ersten Mal bei den Olympischen Spielen in Sotschi an und sichert sich sowohl im Team als auch im Einzel die Goldmedaille. Auch vier Jahre später in Pyeongchang lässt sich die Rodlerin den Doppel-Olympiasieg nicht entgehen und nimmt wiederholt zwei goldenen Medaillen mit nach Hause. 
Auch im Deutschen Haus bleiben diese olympischen Erfolge natürlich nicht unbemerkt und die Athletin wird dort herzlich empfangen. An einem Ort, der gleichzeitig Partyzone, Kommunikationszentrale, Show- und TV-Bühne, Netzwerkplattform und Medienforum ist, wurde gefeiert, was das Zeug hält.  

Mariama Jamanka - Eine Legende auf dem Eis

Die heute 31-jährige Weltmeisterin, Olympiasiegerin, zweifache Europa- und Weltcupsiegerin, hat in ihrer Kindheit zunächst einen anderen sportlichen Weg eingeschlagen als den des Wintersports. Die Berlinerin titt in ihrer Kindheit einem Leichtathletikverein bei und startet dort als Mehrkämpferin, später dann als Diskus- und Hammerwerferin. Ihr damaliger Trainer motiviert sie, mit dem Bobsport anzufangen. 2018 beginnt also ihre Karriere als Bobpilotin, welche rasend schnell in Fahrt kommt. Es purzeln Erfolge und Jamanka nimmt drei Jahre nach ihrem Weltcupdebüt an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teil.  Mit Lisa Buckwitz als Anschieberin kann sie sich gegen die Konkurrenz durchsetzen und gewinnt schließlich die Goldmedaille. 
Dieser Erfolg wurde auch vom gesamten Team D im Deutschen Haus im „Birch Hill Club“ bejubelt. Die beiden Athletinnen trafen dort auf andere Sportler*innen, Medien und natürlich Wintersportfans und haben allerlei Grund zu feiern.

Es schneit Medaillen - Laura Dahlmeier

Laura Dahlmeier beginnt mit 17 Jahren alle möglichen Erfolge zu verbuchen. Und zwar in der Disziplin Biathlon. Zehn Jahre nachdem sie ihre Leidenschaft für die Kombination aus Skilanglauf und Scheibenschießen entdeckt hat, gewinnt sie Bronze bei ihren ersten Juniorweltmeisterschaften und feiert zwei Jahre später ihr Weltcupdebüt in Oslo. 2016 wird Dahlmeier die erfolgreichste Teilnehmerin an einer einzelnen Biathlon-Weltmeisterschaft überhaupt und gewinnt saisonübegreifend elf WM-Rennen hintereinander. Es folgt ein weiteres Highlight: Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Auch hier ist die Biathletin nicht zu stoppen: Sie gewinnt im Sprint über 7,5 Km die Goldmedaille ohne einen einzigen Schießfehler. Und sichert sich auch im Verfolgungsrennen den ersten Platz. Ganz nach dem Motto: „Alle guten Dinge sind drei“, schafft sie es im Einzelwettkampf aufs Treppchen und sichert sich die Bronzemedaille.  
Der Trubel um sie war groß. Dahlmeier ist die erste Biathletin, die bei Olympischen Spielen in beiden aufeinander folgenden Disziplinen siegreich war. Und dafür wurde sie kräftig gefeiert. Vor allem im Deutschen Haus. Medienrummel, zahlreiche Fans und das Team D warteten dort auf sie, um sie gebührend zu zelebrieren.